Detective Dan Riley, Band 4
Thriller
Daisys Verlobter Luke hat sie vor Kurzem wegen einer anderen Frau verlassen, und eigentlich steht ihr nicht der Sinn danach, sich auf der jährlichen Sommerparty ihrer Firma zu amüsieren. Doch eine befreundete Kollegin hat meint, die Ablenkung werde ihr guttun und sie schließlich zur Teilnahme überreden können.
Dort jedoch nerven Daisy die aufdringlichen Annäherungsversuche ihres Kol-legen Tommy. Dennoch lässt sie sich von ihm zum Besuch der Bar überreden, bevor sie ihn endlich loswerden kann. Mit ihren Kollegen trinkt sie weiter, bis sie total betrunken ist, in Liebeskummer versinkt und nur noch nach Hause will.
Da steht plötzlich Tommy wieder neben ihr, der darauf besteht, sie im Taxi zu begleiten. Vor ihrer Tür behauptet er, dringend ihr Bad benutzen zu müssen, und Daisy wird ihn danach nur los mit der Aussicht auf ein Date in ein paar Tagen.
Kaum ist Tommy endlich verschwunden, klingelt es an der Eingangstür. Als Daisy öffnet, steht vor ihr ein Fremder, der sie sofort mit einem Hammer nie-derschlägt.
Ihre besorgte Freundin und Kollegin findet sie am nächsten Tag und informiert die Polizei. Als Detective Dan Riley und seine Kollegin Lucy Davis am Tatort eintreffen, bietet sich ihnen das gleiche Bild wie bereits bei zwei Morden an jungen Frauen: Das Opfer liegt nackt mit aufgeschlitzter Kehle auf dem Bett, die Arme über der Brust verschränkt. Eine Rose mit rosafarbenen Blüten liegt auf der Decke, das Zeug ordentlich zusammengelegt auf dem Boden.
Doch im Gegensatz zu den beiden anderen jungen Frauen überlebt Daisy den Angriff, wacht im Krankenhaus auf, kann sich jedoch an nichts in Zusammen-hang mit dem Überfall erinnern.
Für Dan Riley und sein Team beginnen schwierige Ermittlungen. Niemand ahnt, in welcher Gefahr Daisy immer noch schwebt.
Resümee: Durch Rückblenden in die Jahre 1987 und 1997 ist dem Leser sehr früh klar, wer der „Rosenblütenmörder“ ist und in welcher Gefahr sich
die nichtsahnende Daisy befindet. Das macht die große Spannung dieses Thrillers aus, denn man hofft ständig, dass sie einige Auffälligkeiten richtig interpretieren und den Fängen des sie stets im Visier habenden Täters doch noch entrinnen kann. Gleichzeitig wünscht man, dass ihre Erinnerung an den Überfall nicht zurückkommt, denn das wäre höchstwahrscheinlich der Super-Gau.
Dan Riley hingegen, der den Wissensvorsprung des Lesers natürlich nicht hat und dadurch das im wahrsten Sinne des Wortes Naheliegende nicht sehen kann, ist in Bezug auf die Ermittlungen darauf angewiesen, dass Daisys Er-innerung an die Tatnacht zurückkehrt. Denn er muss nicht nur den Anschlag auf sie, sondern auch die beiden vorangegangenen Morde des Serienkillers aufklären und weitere Taten verhindern.
Eine fatale Situation!
Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Ausdruck dieses Textes sind ein Graus! Das darf in der Häufung doch einfach nicht vorkommen! Gibt es kein Korrektorat? Hinzukommt zum Teil schlechtes Deutsch, was offen-sichtlich der Übersetzerin geschuldet ist.
Ich habe mir mal den „Spaß“ gemacht und auf den Seiten 102 – 202 die Fehler markiert:
10 Rechtschreib-, 6 Zeichensetzungs-, 6 Grammatik- und 1 Ausdrucksfehler = 23 Fehler auf 100 Seiten – macht hochgerechnet auf die 374 Buchseiten: rund 86 Fehler.
Alles zusammen hemmt gelegentlich den Lesefluss, wenn man erst einmal überlegen muss, wie die betreffende Textstelle gemeint ist.
Fazit: ein spannender Thriller, dessen Genuss allerdings durch viele Fehler,
oft mäßigen Ausdruck und schlechtes Deutsch getrübt wird.
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